Klassentage

2003 startete Jugend•Altach mit den Projekttagen (ab 2015: Klassentage) für die 3. Klassen der Mittelschule Altach. Seither hat jede 3. Klasse zwei gemeinsame Projekttage im Pfadiheim Neuburg verbracht.

Ziel der Klassentage ist es, die aktuellen Themen der Schüler/-innen zu behandeln, zu diskutieren und Lösungen zu finden. Die Themen bringen die Teilnehmenden selber ein. Teils mit und teils ohne Lehrpersonen finden sie mit den Referenten Wege, wie sie Herausforderungen oder schwiereige Situationen meistern können. Ein weiterer wichtiger Teil der Klassentage ist die Stärkung der Klassengemeinschaft mit vielen Übungen, Spielen, aber auch mit vielen Pausen und Freizeit. Dies wird durch die gemeinsame Übernachtung, eine Nachtwanderung und den gemeinsamen Essen verstärkt.

Projekt 8

Der gute Erfolg des Projektes mit den sehr guten Rückmeldungen der Schüler/-innen und Lehrpersonen führte im Schuljahr 2012/2013 zur Weiterentwicklung und zu einem neuen Angebot: Das Projekt 8 entstand.

Das Projekt 8 dauert, wie der Name preisgibt, 8 Jahre vom Start bis zum Ende. Teilnehmende Klassen verbringen in jedem Schuljahr zwei bis drei Tage "auf der Neuburg":

1. Klasse: Kennenlerntage (2-tägig im November)
2. Klasse: Erlebnistage (3-tägig im Herbst oder Frühjahr)
3. Klasse: Projekttage (2-tägig zwischen Februar und Mai)
4. Klasse: Zukunftstage (2-tägig im Juni)

Zwischen und vor den Projektbausteinen sind während der Schulzeit einzelne Projektstunden möglich, um „am Ball“ zu bleiben.
Der eigentliche Abschluss des Projektes findet weitere vier Jahre später bei einem Klassentreffen statt.

Projektziele

  • Selbstbewusstsein und Selbstwert stärken
  • eigene Stärken erkennen und fördern
  • Sozialkompetenz fördern
  • Werte und Rituale vermitteln
  • Handlungskompetenz erweitern
  • Gesprächs- und Streitkultur entwickeln
  • Stellung in der Klasse erkennen
  • Eigen- /Fremdwahrnehmung
  • Unterschiede akzeptieren (Anderssein ist ok)
  • Förderung des Gemeinschaftssinnes

Besonderheiten des Projektes

  • Präventiv, nicht problemorientiert. (Oft werden Projekte erst dann gestartet, wenn es bereits „brennt“.)
  • Flexibilität und auf die Klasse abgestimmte Inhalte. Aktuelle Themen und Herausforderungen der Klasse haben Vorrang.
  • Die Einheiten finden überwiegend außerhalb der Schule statt, abgekoppelt vom schulischen Lernumfeld.
  • Nachhaltigkeit: Das Projekt zieht sich wie ein roter Faden durch die gemeinsamen vier Schuljahre (und darüber hinaus).
  • Die Ansprech- und Vertrauenspersonen bleiben die Gleichen und sind auch außerhalb der Einheiten „greifbar“.
  • Mischung aus Spaß, Freizeit und Inhalten: Das Projekt soll Spaß machen und so lange in Erinnerung bleiben.